Die Telekom gibt auf

… oder: Ich gebe die Telekom auf

Die Telekom hat Anfang Februar 2022 eine neue App „MagentaZuhause“ heraus gegeben, die jetzt beworben wird und Stand Februar 2022 nicht an die Funktionalität der ursprünglichen App „Magenta SmartHome“ herankommt. „Magenta SmartHome“ ist weiterhin verfügbar, und nur auf die bezieht sich das Handbuch.

Diese neue App ist cloud-basierend. Das neue Konzept ist somit vollkommen abhängig von der Cloud, also vom Internet, den Telekom-Servern usw. Das ist natürlich, wie auch im Handbuch erwähnt, kein Weg für eine vernünftige SmartHome-Lösung.

Und genau deswegen trennen sich unsere Wege.

Was kann man tun?

Das hängt stark davon ab, welche Endgeräte man nutzt. Ich habe DECT, ZigBee, HomeMatic (IP), WLAN und übers Internet angebundene (z. B. tado). Sicherlich sollte man sich Homey anschauen. Homey kann sowieso mehr als Telekom Magenta SmartHome. Aber auch eQ-3 mit HomeMatic und Homematic IP ist eine echte Alternative, deutsch, aber schon ein wenig technisch mit altbackenen Oberflächen. eQ-3 könnte sich anbieten, wenn man sehr viele HomeMatic- und/oder Homematic IP-Geräte besitzt. Auch Homee will ich nicht unerwähnt lassen, wäre aber nicht mein Fall (was ich auch im Erfahrungsbericht erläutert habe).

Ich aber gehe nach Home Assistant, weil ich Home Assistant bereits als Dashboard nutze. Das geht aber nicht ohne Englisch-Kenntnisse.

Home Assistant

Home Assistant ist eine Herausforderung, um das gleich vorne weg zu sagen. Mal schnell ein paar Routinen zusammen klicken, ist hier nicht. Dafür hat es ungeahnte Möglichkeiten.

Die Geräte im WLAN erkennt Home Assistant sofort (also Hue, FritzBox, selbst meinen Drucker und viele andere). Für ZigBee und HomeMatic (IP) braucht man Add-Ons und Funksticks. Das ist alles keine Zauberei, aber ich brauchte schon eine gewisse Zeit, um das zum Laufen zu bringen. DECT-Geräte kann man über die FritzBox anbinden; nicht alle, aber viele.

So stelle ich nun Schritt für Schritt um.

Home Assistant muss irgendwo drauf laufen. Möglichkeiten gibt es viele. Bei mir läuft es unter VirtualBox auf einem Laptop mit Ubuntu.